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Die Website www.schlafapnoe-selbsthilfe.ch wird zum Nutzen aller Apnoiker und Apnoikerinnen, Selbsthilfegruppen, Pneumologen, Schlafkliniken und Lungenligen publiziert.
Alle Beiträge sind in pdf und dürfen herunter geladen und unter Quellenangabe an Patienten und andere Interessenten weiter gereicht oder abgedruckt werden. Links auf die Website sind willkommen.

Die Schlafapnoe (engl. sleep apnea) ist eine ernste Schlafstörung, welche schon im Altertum als Atemstillstand während des Schlafs bekannt war (griech. apnoe = Windstille), aber erst seit wenigen Jahren zwar nicht geheilt, aber doch erfolgreich therapiert werden kann. Erst seit ein Australier namens Sullivan eine Maschine erfand, welche mittels eines konstanten leichten Überdrucks im Rachenraum die obstruktiven Hindernisse der Atmung beseitigt (Continuous Positive Airway Pressure = CPAP), kann ohne grosse Eingriffe die Schlafapnoe gut therapiert werden.

Die erste Folge der Schlafapnoe ist die Unterversorgung des Körpers mit Sauerstoff im Blut. Dadurch entsteht eine grosse Gefährdung des Herzmuskels, der Koronararterien und des Hirns. Schädigungen treten schleichend ein und äussern sich meist durch Tagesmüdigkeit, Unlust, Depressionen, Libidoverlust und akute Gefährdung durch Sekundenschlaf beim Fahren mit dem Auto oder bei der Arbeit an Maschinen. Es können daraus Schlaganfälle mit Lähmungen und Sprachstörungen oder Bewusstseinsverluste, Herzinfarkte, Herzinsuffizienz und Koronarkrankheiten entstehen.

Die Schlafapnoe ist eine Volkskrankheit. Man rechnet, dass 4 - 6 % der Bevölkerung betroffen sind. Besonders gefährdet sind übergewichtige Personen (Adipositas), Diabetiker, Raucher und Alkoholabhängige. Die Dunkelziffer ist am höchsten bei sportlichen normalgewichtigen Personen. Männer sind zu zwei Dritteln betroffen. Auch schon Säuglinge (plötzlicher Kindstod SIDS) und Kinder (Schulmüdigkeit) gehören zum Patientenkreis. Erkannt und therapiert werden aber erst etwa 25 - 30 % aller Apnoiker.

Unsere Schlafapnoe Selbsthilfegruppe setzt sich daher drei Ziele:

1. Die Aufklärung von Hausärzten und Öffentlichkeit

2. Die Begleitung der diagnostizierten Apnoikerinnen und Apnoiker durch kollegiale Beratung selbst Betroffener in therapeutischen und lebenspraktischen Belangen.

3. Patientenseitiges Testen von Produkten für die Apnoe-Diagnose und -Therapie.